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Jetzt ist OB Ude am Zug - CSU-Unterschriftenaktion erfolgreich gestartet

[24.07.07] Wenn OB Ude von seinem Weisungsrecht Gebrauch macht, dann kann es ganz schnell geschehen, dass endlich eine Ampelanlage eine der gefährlichsten Stellen Truderings - die Kreuzung Ottilienstraße / Friedenspromenade - entschärft.

CSU-Unterschriftensammlung-20070720-07 Die am vergangenen Freitag gestartete Unterschriftenaktion der CSU lief sehr erfolgreich an und brachte viel Zuspruch - von jungen Eltern, von der mittleren Generation und von Senioren.

Schon nach eineinhalb Stunden hatten sich über 120 Bürger/innen in die Listen eingetragen. Einige nutzten auch die Gelegenheit, mit dem BA-Vorsitzenden Georg Kronawitter, der Fraktionssprecherin Stephanie Hentschel und dem stellvertretenden Truderinger CSU-Ortsvorsitzenden Sebastian Schall andere Anliegen wie das kommende Gymnasium, die Postsituation, den Zustand der Gehwege u.a.m. zu besprechen.

Nicht wenige Unterzeichner waren aus anderen Teilen des Stadtbezirks extra zum Unterschreiben gekommen, weil sich die Unhaltbarkeit der verkehrlichen Situation auch ihnen eingeprägt hatte. Viele hatten Fast-Unfälle miterlebt, und machten deutlich, dass das Motto "Uns reicht's" den Nagel auf den Kopf trifft.

Um noch vor der Urlaubszeit eine Entscheidung zu bekommen, haben sich die CSU-Vertreter entschlossen, OB Ude umgehend von ihrer erfolgreichen Unterschriften-Aktion in Kenntnis zu setzen und ihm so Gelegenheit zu geben, das zögerliche Kreisverwaltungsreferat (KVR) anzuweisen, die Lichtzeichenanlage "außer der Reihe" beim Baureferat zu "bestellen".

Wie HALLO berichtete, wälzen die beiden städtischen Referate dieses Anliegen seit der Bürgersammlung im Herbst 2002 (!) vor sich her. Dabei wurde offenkundig jahrelang der falsche Ansatz verfolgt, statt einer Ampelanlage einen Fußgängerüberweg mit Querungshilfe zu bauen. Seit Monaten scheint aber klar zu sein, dass diese vermeintlich billigere Lösung mit geschätzten 150.000 Euro Baukosten doppelt so teuer wie eine Ampel kommt. Offenkundig scheut aber das KVR die Zustimmung zu einer Ampel aus Furcht vor einer Präzedenzwirkung. Dann alle neuen Verkehrsampelanlagen müssen bei der Stadt ein kompliziertes stadtweites Bewertungsverfahren passieren und werden dann in eine Vormerkliste eingetragen. "Dann käme unsere Ampel am St.Nimmerleinstag" stellt Stephanie Hentschel realistisch fest, da von der Liste pro Jahr nur zwei Projekte realisiert werden.

"Der BA hat jahrelang die Bürger vertröstet in der Hoffnung, dass es bald zu einer Realisierung kommt" stellt Georg Kronawitter fest und fügt hinzu: "Der Ball ist jetzt beim OB. Uns kommt es nicht auf einen Wahlkampfgag oder gar auf Parteipolitik an. Aber der OB muß jetzt handeln".

Solange die Ampel nicht sicher kommt, läuft daher die Unterschriftensammlung weiter. Listen liegen auch im CARITAS-Promenadentreff aus. Sie können auch unter www.csu-waldtrudering.de heruntergeladen werden bzw. können bei der CSU abgeholt werden. Infos gibt es unter Tel. 43 73 80 72 .